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Liebe Besucher !
Euch und allen anderen, die nicht in meiner kleinen Buchbinderwerkstatt vorbeischauen können, habe ich dieses Blog gewidmet.
Ihr findet darin Aktuelles aus meiner Buchbinderei, Momentaufnahmen derzeitiger Restaurierungsarbeiten und was mir sonst noch so alltägliches im Kopf herumschwirrt.

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Freitag, 4. Februar 2011

Und...

... damit es Euch hier nicht zu langweilig wird während ich mich aufopfernd um mein "Bröselbuch" kümmere, gibt es einen weiteren Einblick in meine Werkstatt.

Ich stelle Euch jetzt meine Pappschere vor:
Sie wiegt etwa 500 kg und wurde vor 1900 gebaut :   


.... und sie ist weiblich! " grins" Wir haben vor etwa 2 Jahren Nachwuchs bekommen...


..... noch ganz grün, tut aber seinen Dienst auf dem Kunsthandwerkermarkt so gut wie seine Mama daheim und schneidet mir brav bis zu 2,5 mm dicke Pappen!

Dieser Stapelschneider stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist somit eher einem Relikt aus vorsintflutlicher Zeit!
Was die Schneidleistung angeht, so genügt sie meinen handwerklichen Ansprüchen und seltenen Einsätzen, denn in der Restaurierung wird überwiegend von Hand mit der Schere geschnitten.  
Dafür ist dieses Stück ein sehr dekoratives Element in meiner Werkstatt und braucht, im Gegensatz zu den modernen Maschinen keinen Strom..... erfordert aber etwas mehr körperlichen Einsatz und wird nur von mir allein bedient, denn so ganz ungefährlich ist es nicht.

......... Fortsetzung folgt ...........

Kommentare:

  1. Liebe Christine,
    Du siehst mich grün vor Neid! Solche Schnuckelchen hätte ich auch gerne! Ich liebe ja die Seele alter Maschinen. Wenn die erzählen könnten, das wäre bestimmt interessant. Zeig ruhig mehr, denn Werkstattbilder sind immer toll!
    LG Heike

    P.S. Habe nach dem Michelstädter Markt gekuckt...ist der gut?

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  2. Hallo Heike,
    da brauchst net grün werden:-) man muß sich auch ziemlich was ärgern mit den Geräten: so 100%ig gerade können die ohne Tricks auch nicht mehr schneiden .. und immer wieder wird was locker und fliegt raus..u.s.w.
    Nach Michelstadt mußt den großen Geldbeutel mitnehmen ;-). Drucker, Schöpfer, Buchbinder, Antiquariatshändler... alles da!

    Lieben Gruß

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  3. Wirklich ein wunderbarer Einblick in deine Werkstatt:-)

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  4. Hallo Andy,
    da bekomm ich ja gleich ein schlechtes Gewissen, wenn ich die wahnsinnig schönen Aufnahmen in deinem Blog sehe!
    Zu meiner Entschuldigung sag ich nur, daß meine Fotos absichtlich so miserabel sind, damit man die Staubschichten nicht so sieht ;-)

    Lieben Gruß

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