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Euch und allen anderen, die nicht in meiner kleinen Buchbinderwerkstatt vorbeischauen können, habe ich dieses Blog gewidmet.
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Samstag, 30. Juni 2012

ungeliebte Arbeiten...

 ......so etwas kennt jeder Handwerker und natürlich gibt es für mich da auch einige. Zum Beispiel, das Überziehen eines Schachtelbodens... und zwar innen. Ich hasse es:
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Ebenso bringt es mich zur Weißglut, wenn ich aus einem langen Stück Papier einen kleinfaltigen Leporello falzen soll. Das wird NIE so wirklich gerade. Immer zieht sich das zusammengefaltete Ganze in eine Richtung.
 Irgendwo ist da ein Trick dahinter... ich werde muß ihn noch finden.
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 Und wenn der Heftfaden, obwohl er gewachst ist meint, daß er sich urplötzlich  nach den 4. Stich schon total verknoten müsse, dann kostet mich das Nerven!!!
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Ungeliebt von mir sind auch Kollegen, die ständig ihre eigenen Werke "lobhudeln" und fast zeitgleich sowohl die Ausbildung als auch das Können anderer Kollegen abkanzeln.
ABER: im Gegensatz zum Heftfaden kann ich ihnen das verzeihen, denn sie selbst merken das nicht .
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Übrigens ist es mir noch nie gelungen auch nur eines meiner eigenen Werke kurz nach der Fertigstellung als perfekt anzusehen.
Aber Jahre später  kann ich mich dann schon darüber wundern wie sorgfältig ich doch früher arbeiten konnte!
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Verstehe das wer will. 

Kommentare:

  1. "Übrigens ist es mir noch nie gelungen auch nur eines meiner eigenen Werke kurz nach der Fertigstellung als perfekt anzusehen.
    Aber Jahre später kann ich mich dann schon darüber wundern wie sorgfältig ich doch früher arbeiten konnte!" Das geht mir auch immer so. Welch ein Glück, dass ich nicht alleine auf dieser Welt bin.
    Liebe Grüße Craftland

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  2. Hallo Papierfrau, einn Künstler ist nie zufrieden mit seinen Werken, er findet immer etwas zu verbessern. Das ist nun mal so, und es ist auch richtig so.
    Liebe Grüsse, Ulla

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