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Euch und allen anderen, die nicht in meiner kleinen Buchbinderwerkstatt vorbeischauen können, habe ich dieses Blog gewidmet.
Ihr findet darin Aktuelles aus meiner Buchbinderei, Momentaufnahmen derzeitiger Restaurierungsarbeiten und was mir sonst noch so alltägliches im Kopf herumschwirrt.

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Samstag, 19. April 2014

Still grübelnd...

 .. darüber ob es nun ratsam ist nur diese morschen Stellen mit dünnem Japanpapier zu festigen oder gleich ganzflächig das Blatt damit zu behandeln, weil da ja überall schon ein Schadensbild vorhanden ist,
 
 werkel ich in der Werkstatt vor mich hin.
Fingerspitzenarbeit ist auch hier gefragt:

Die etwas helleren Flecken sind die Ergänzungen.
Ab und zu hilft auch die Pinzette mit das kleisternaße Papier in kleine Flecken zu reißen:
(schwer zu fotografieren auf einer nassen Glasplatte mit künstlichem Licht)
 Über 800 Seiten sind zu bearbeiten und das kann dauern! 
Richtet Euch schon mal auf langweilige Blogeinträge ein :-).

Kommentare:

  1. das liest sich nach einer komplizierten Arbeit. Ich finde es sehr interessant darüber etwas zu erfahren - und danke dir für deine Info.

    Und jetzt will ich dir noch ein frohes Osterfest wünschen :-)
    lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

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  2. Nun ja, ich finde es immer wieder aufs neue faszinierend, wie aus einem löchrigen, bröseligen Haufen gammligem Papier, der dem Gefühl nach schon vom Betrachten zu Staub zu zerfallen droht, unter den Händen fachkundiger Restauratoren wieder ein lesbares Buch wird.

    In diesem Sinne: Weiter so! ;-)

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    1. Ja, noch ca. 10 Jahre mach ich weiter so. Dann lege ich das Skalpell zur Seite.....

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  3. Wunderschön Dein Blog. Ich habe lange in einer Buchbinderei gearbeitet und weiss was es heisst, ein Buch herzustellen. Bravo.

    Ganz liebe Grüsse, Sandra

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