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Euch und allen anderen, die nicht in meiner kleinen Buchbinderwerkstatt vorbeischauen können, habe ich dieses Blog gewidmet.
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Samstag, 3. Mai 2014

2 Sekunden...

... nicht aufgepasst:
(noch nass)
So ein Mist aber auch, wer legt denn zwischen all den 500 Büttenseiten auch noch beschriebenes Löschpapier dazwischen!! Das kann doch bei dem Schadensbild nicht gut gehen.
Gut, dass ich auch Restauratorin bin ;-):
(schon trocken)
Und das war der verhängnisvolle Arbeitsschritt:
mit diversen neutralisierenden und puffernden Mittelchen besprüht fängt  natürlich das Papier an sich zu wellen und liegt dann klatschnass und faltig da. Um es für die Weiterverarbeitung wieder in Form zu bringen muss man es also vorsichtig glattziehen:
(wenn das Papier dann nur noch " Ketchup" ist, dann passiert obiges).
Oder Einzelblätter zusammenziehen, damit man sie anschließend umgedreht auf Einbettpapier setzen kann:


..... bin schon auf Seite 80. :-) Es kann sich nur noch um Tage handeln bis die Papierrestaurierung hier abgeschlossen ist... und der nächste Band drankommt.


Kommentare:

  1. Wie schrecklich...du musst ja eine irre Geduld haben,das ist ja sehr langwierig!LGKatja

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  2. Ja, langwierig ist das schon, aber der Zeiitaufwand wird anstandslos bezahlt und das tröstet. Für die benötigte Geduld habe ich einen großen Brunnen aus dem ich immer schöpfen kann. Der wird irgendwie nie leer :-)

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