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Dienstag, 10. Juni 2014

Na geht doch!

 Endlich kann die Papierseele etwas ruhen:
diesmal hat das Marmorieren zu einem farblich gewünschten Ergebnis geführt.
Kräftige Farben auf dem Papier und nicht nur Pastelltöne, die dann auch noch davon schwimmen, waren das Ergebnis meiner neuesten Versuche mit Schleimgrund und Farbe Papier zu veredeln.

Ein langjähriger Mailfreund (und Blogleser) hat mir dazu wichtige Informationen und originales Zubehör angeboten und siehe da ......:
... selbst mehrere Bogen mit dem ähnlichem Farb- und Musterergebnis sind mir gelungen.
Immer mit einhergehend ist ein kleineres Farbspritzerchaos  auf dem Arbeitstisch vor dem Wässerungsbecken:
da muss man gut mit Folie abdecken!
Dieses Mal gab es auch einen etwas gewöhnungsbedürftigen Geruch, welcher aus dem Originalglas strömte:
Weja, ich sage Euch, da lernt man frische Luft wieder schätzen!! Leider darf man ja, um das Raumklima nicht zu verändern, während des Marmorierens kein Fenster öffnen, aber da muss man durch! In dem Gläschen befindet sich reine, natürliche Ochsengalle.... unbehandelt!
Vorteil: Man kann ganz alleine vor sich hin arbeiten denn Familienmitglieder verlassen fluchtartig den Raum ;-).

Kommentare:

  1. Liebe Papierfrau
    Zum Glück kriegt man beim Lesen diesen Geruch nicht in die Nase! *lach*
    Aber das Bisschen 'übler Geruch' hat sich gelohnt. Wunderschönes Papier ist entstanden! Verarbeitest Du es gleich weiter oder steht mal das Marmorieren im Vordergrund?
    Ich wünsche Dir einen schönen Werkeltag.
    Herzlichst
    Margrith

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    1. Also für das braune Papier habe ich schon einen Auftrag. Meist mache ich Buntpapiere nur wenn mir grad danach ist und ich auch ein wenig Zeit habe. Verarbeitet wird es dann erst im Laufe der Jahre.

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  2. IIIII,das stinkt?Ich habe noch nicht mit Ochsengalle gearbeitet,nur mit den bekannten "Ersatzstoffen",dann überlege ich es mir noch mal!Deine Papiere sind toll geworden!Und Papier mache ich nie in meiner Buchbinderei,du hast Recht,zu viel Sauerei!LGKatja

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    1. Die normaler Ochsengalle, die man in Deutschland im Künstlerbedarf bekommt stinkt nicht. Diese hier ist aber nicht aus Deutschland und auch unbehandelt und die stinkt halt bestialisch.

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