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Mittwoch, 3. Juni 2015

Enstehungsgeschichte:

"Lebensbuch"
Das sind die Zutaten:

Ein paar Aufnahmen während der Herstellung:




drei Buchblocks wurden erst zerlegt und dann zu einem dicken Buchblock geheftet.


Einbanddeckel aus Graupappe mit Faszettenschliff und Aussparung für das Schloss.


Ledernutzen: schärfen, schärfen, schärfen.


... Lederecken.


... aufgesetzte Bünde ausarbeiten.


Kapitalband, handgestochen.

Der Riemen für das Schließenband sollte ursprünglich mit Pergament versteift werden. Da aber der Verschlussteil der Schlosses mit
 5 mm viel zu breit dafür war...
.... habe ich dann doch dickes Schweinsleder als Versteifung genommen.


Wenn man das Leder richtig ausschärft kann man den Riemen so umkleben, dass keine Naht sichtbar ist. (Und prompt habe ich beim ersten Versuch den Verschluss zu befestigen den Riemen verkehrt herum befestigt;-).

Der Verschluss hat Minischräubchen, uff !


Lederriemen in die Decke eingepasst.


Und auf einmal war das Buch fertig. 
Naja, fast!


Die blindgeprägten Linien, die mussten noch sein.

Kommentare:

  1. Endlich sehen mal alle,wieviel AAArbeit sowas ist...
    Jetzt noch für die Nähverständigen hier in der Bloggerwelt das Kapitalstechen in Einzelbildchen...
    Sieht total edel und wertvoll aus ! LGKatja

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  2. Ja, Kapitalstechen ist fast ein Steckenpferd. Weil das so selten vorkommt und man auch der Übung kommt, muss ich immer das 1. Kapital wieder auftrennen weil mir das 2. besser gefällt - und zwei unterschiedliche.. das geht ja überhaupt nicht!

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    1. Aber zum Verkauf...ist das nicht viel zu zeitaufwendig?LGKatja

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    2. Zeitaufwendig und teuer ist sowas schon. Darum mache ich das auch nur als Auftragsarbeit.

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