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Euch und allen anderen, die nicht in meiner kleinen Buchbinderwerkstatt vorbeischauen können, habe ich dieses Blog gewidmet.
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Montag, 5. September 2016

Kleine....

... Nachbesserungen? Das sind zum Beispiel kleine Risse am Blattrand:
Sie werden mit Japanpapier, Leim und einem speziellen Glätteisen direkt im Buchblock repariert.
Ein Buch aus dem Jahre 1789. Da wird auf gar keinen Fall mit Selbstklebeband oder ähnlichem herum gedoktort!


Aber auch das kommt gelegentlich vor:
da hat sich im feuchten Zustand das hauchdünne Japanpapier ( nur 6 gr/ m² ) in Falten gelegt. Eigentlich ist das kein Schaden in dem Sinn, aber es sieht halt unschön aus. Noch feucht lässt es sich manchmal wieder glatt ziehen, aber immer klappt das nicht. 
Darum wird die Falte nach dem Trocknen erst mit einer Rasierklinge angehoben:
... dann abgeschabt:

....und ist somit so gut wie verschwunden.
Und ja, die Arbeit mit einer offenen Rasierklinge erfordert eine ruhige Hand und Konzentration... und am besten auch eine dicke Hornhaut an der Fingerkuppen ;-).


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