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Euch und allen anderen, die nicht in meiner kleinen Buchbinderwerkstatt vorbeischauen können, habe ich dieses Blog gewidmet.
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Montag, 23. Januar 2017

Nachrichten....

... aus den staatlichen Archiven Bayerns sind mir neulich mal wieder in die Hände geraten.

Im Heft 71 vom November 2016  verfasste eine Kollegin von mir einen interessanten Beitrag mit dem Titel:
"Was dauert da eigentlich so lange?"
beschrieben werden die Arbeiten an zwei Bänden aus dem späten 19. Jahrhundert. Die üblichen Schäden: Risse, Verklebungen, zerfranste Ränder, lose Blätter u.s.w.
Für mich interessant war die Aufstellung der Arbeitszeiten:
Für den Band 1 (321 Blatt) hatte man 159 Blätter von Hand zu bearbeiten. Dazu wurden 13,5 Stunden benötigt. 
Band 2 mit 392 Blatt musste eine Ganzbehandlung über sich ergehen lassen. Dafür benötigte man fast 70 Stunden für die Papierbehandlung.

Ja, das kommt auch schon  so in etwa hin. Wenn man ein Gerät für die zahlreichen Fehlstellen hat, und das gibt es in den dortigen Werkstätten, schafft man im Schnitt 5 -10 Blätter in der Stunde. Ich habe kein Gerät und bei mir sind es zwischen 3 und 4 Blätter in der Stunde - je nach Heftigkeit des Schadens.
~~~
"Besonders hilfreich sind ein regelmäßiger Austausch, die Kenntnis der Abläufe sowie  Respekt vor der Arbeit des jeweils anderen."
steht da am Ende des Artikels. 
Hm, vermutlich war es, aus welchen Gründen auch immer, nötig einmal darauf hinzuweisen.






1 Kommentar:

  1. ich finde deine Infos immer sehr interessant. Es gibt so vieles zu lernen :-)

    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

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