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Samstag, 11. Februar 2017

Zu Weihnachten II., die Wahrheit...

.... sieht man nicht auf dem Foto. Daher zeig ich Euch mal, was bei einem Prototyp so alles passieren kann und warum man Prototypen nicht verkaufen soll.
 Diese ovale Dose ist von Hand gerundet, was soviel heißt, dass der Korpus  keine vorgefertigte Ware ist, sondern aus Pappstreifen besteht die man wickelt und zusammenklebt:
Den Trick mit dem  Zusammenfügen der Innenverkleidung muss ich nochmal nachdenken und auch die Sache mit der Bodenkante innen und Seitenkante außen ist nicht geglückt:

Und dann, ganz ganz großer Mist: 
das Überzugspapier war zu kurz... und zwar von Haus aus. Das heißt, der Bogen war einfach zu klein und so musste ich stückeln:
Auch legt sich der Stülpdeckel nicht bündig rundum auf:

Meine letzte, von Hand gerundete Schachtel habe ich vor etwa 38 Jahren gemacht. 
Also, ich muss noch üben! :-)

1 Kommentar:

  1. Herzlichen Glückwunsch, liebe Papierfrau! Deine Ganz-ganz-großer-Mist-Schachtel hat nicht nur ein wunderbares Kolorit, nein, noch dazu hast Du das Kleisterpapier "original barock verarbeitet". Ein Werkstück mit Charakter, dem Gebrauchsspuren gut stehen werden. Ich freue mich, daß soetwas überhaupt noch gemacht wird und wüßte gern, was so ein gewickeltes Schätzchen kosten soll/ muß. Liebe Grüße, Tanja

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